Donnerstag, 04. März 2021
Notruf 112
Feuerwehr Markoldendorf

Wir öffnen Türchen nummer Acht

08.12.2020

Feuerwehr… das hat auch was mit vorbeugendem Brandschutz zu tun.

Wer kennt Sie nicht, die kleinen roten Helfer, die in öffentlichen Gebäuden, Firmen und zunehmend auch in Privat-Haushalten Einzug halten. Die Rede ist von sogenannten Kleinlöschgeräten. Zu ihnen zählen unter anderem der Feuerlöscher, Kübelspritze, Löschdecke, Löscheimer und die Feuerpatsche.

 

Heute wollen wir uns aber nur mal mit den Feuerlöschern beschäftigen.

Zuerst wollen wir festhalten, dass sich in diesem Jahr gezeigt hat, dass ein Feuerlöscher im Haus auf jeden Fall nur Vorteile hat. Bei einem Heckenbrand in der Wellerser Straße im Sommer konnten die Anwohner dank dem Einsatz von sechs solcher Kleinlöschgeräte ein Übergreifen der Flammen verhindern und so ihr Hab und Gut vor einer Brandausbreitung schützen.

Der erste Vorgänger eines Feuerlöschers wurde übrigens 1850 von W. H. Philipps erfunden und wog stolze 7 kg leer. Gefüllt wog das Gerät mit seiner im Wasser gelösten Feuerlöschmasse rund 35 kg.

Jedes Gerät trägt die Aufschrift „Feuerlöscher“ sowie die Füllmenge und die Art des Löschmittels. Die Bedienungsanleitung sollte immer in Schriftform und auch als Piktogramm vorhanden sein. Auf dem Feuerlöscher ist auch die Brandklasse zu finden, für die das Kleinlöschgerät eingesetzt werden kann.

Im Großen und Ganzen gibt es folgende Arten: Wasser- und Schaumlöscher, Löschgeräte mit BC- oder ABC-Pulver, sowie den Kohlenstoffdioxid-Löscher. Sonderlöschgeräte können dann mit Metallbrandpulver oder Fettbrandlöschmittel gefüllt sein.

Die Dauer der Anwendung bzw. des Löschmittelausstoßes wird oft unrealistisch hoch eingeschätzt. Durch das begrenzte Löschmittel sind die Zeiten aber nur sehr kurz.

Ein 1 – 2 kg Pulverlöscher hat eine maximale Funktionsdauer von 6 - 12 Sekunden. Ein 12 kg Pulverlöscher kann 18 - 33 Sekunden Funktion bieten. Deswegen ist es wichtig, direkt bei Feststellung eines Schadensereignisses die Feuerwehr über den Notruf 112 zu alarmieren. 33 Sekunden gegen die Zeit gerechnet, in der die Feuerwehr vor Ort ist, bedeutet bei einem Nicht-Löscherfolg ungefähr 8 Minuten, in denen der Brand ungehindert weiter entstehen kann.

Wichtig ist außerdem: Feuerlöscher müssen alle 2 Jahre durch eine Fachfirma überprüft werden. Ein gebrauchter Feuerlöscher muss auf jeden Fall durch einen Fachbetrieb entsorgt oder neu gefüllt werden. Heben Sie diesen Feuerlöscher auf keinen Fall auf und nutzen ihn dann zu einem späteren Zeitpunkt erneut.

Achten Sie also auf sich und Ihr Umfeld. Übrigens: Die Anschaffung eines Feuerlöschers kostet Sie keine 50 €. Mit diesem geringen Einsatz können Sie in Ihrem Eigenheim ein Stück Sicherheit gewährleisten.

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