Sonntag, 22. September 2019
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Feuerwehr Markoldendorf
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Beitragsnews

Jugendfeuerwehr zum Kreiszeltlager in Paderborn
Eine Woche Spiel - Spaß - Action und "Familien" Leben
Brandeisatz Brennt Landmaschine
Brennende Landmaschine in Deitersen
Brandeinsatz Brennt Freifläche
Freiflächenbrand entpuppt sich als Rundballenbrand
Dienstabend der Einsatzabteilung
Einsatzübung Vegetationsbrand
Jugendfeuerwehr sichert Schulweg
Schützen muss man auch die kleinsten Verkehrsteilnehmer

Feuerwehr Hoppensen bekommt neues Fahrzeug

Am Samstag den 21.09.2019 konnte die Ortsfeuerwehr Hoppensen im Rahmen einer Fahrzeugübergabe Ihr neues TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) offiziell in Dienst stellen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Opel Movano auf einem 4,6 Tonnen Fahrgestell mit 130 PS. Der Aufbau für die Feuerwehrtechnische Beladung sowie der Ausbau kommt von der Firma Ziegler. In der Geschichte der Hoppenser Wehr ist die jetzt das dritte Feuerwehrfahrzeug. Das erste, ein VW Bus wurde nach 22 Jahren durch einen Ford Transit ersetzt, dieser dann nach 34 Jahren durch das jetzige Fahrzeug ersetzt. Bei der Fahrzeugübergabe konnten viele Gäste und Vereine wie, der Stadtbrandmeister Harald Sehl, Abschnittsleiter Henning Thörel, der Bürgermeister der Stadt Dassel Gerd Melching, der Ortsbürgermeister der Ortschaft Hoppensen Helmut Dörger, sowie Vertreter der Partnerwehren aus Walwitz (Sachsen-Anhalt) und Wysoka (Polen) und des örtlichen Sportverein begrüßt werden. Nach einer kurzen Begrüßung und Ansprache durch den Ortsbrandmeister Ralf Nolte wurde das Fahrzeug offiziell übergeben. Danach folgten die Grußworte der Gäste und Partnerwehren. Im Anschluss wurde dann noch zu einem Spanferkel eingeladen.

Newsflash

2 Tages Übung der Feuerwehrbereitschaft 1 des LK NOM

Am vergangenen Wochenende nahmen einige Kameraden an der Zwei-Tagesübung der Feuerwehrbereitschaft 1 teil.

Zum Einen fährt dort im 1. Zug unser ELW mit. Dieser dient dort als Führungsfahrzeug. Zugführer des 1. Zuges ist unser Ortsbrandmeister. Des Weiteren fährt unser Tanklöschfahrzeug im 2. Zug mit. An diesem Wochenende haben wir auch im 2. Zug den Zugführer mit unserem stellvertretenden Ortsbrandmeister gestellt. Insgesamt waren 10 Kameraden an dem Übungswochenende der FB1 beteiligt.

Am Samstagmorgen wurde mit einer umfassenden Stationsausbildung gestartet. Am Bauhof der Stadt Einbeck hat man die Sandsackfüllanlage in Betrieb genommen und zusätzlich den Sandsackverbau und das richtige Befüllen der Sandsäcke trainiert. Hier können wir auf unzählige Einsätze an der Elbe zurückblicken, so dass dieses für uns eine wichtige Angelegenheit ist.

Die zweite Station beinhaltete den Aufbau von Faltbehältern zum Wasser zwischenspeichern. Eine Kernaufgabe, die gerade für den 2. Zug elementar wichtig ist. Meistens fahren die Tanklöschfahrzeuge einen Wasserpendelverkehr, das heißt: Wasser holen und Wasser abgeben. Damit bei einem Wald- oder Moorbrand immer genug Wasser vorhanden ist, um den eingesetzten Kräften den Einsatz zur ermöglichen, werden die Faltbehälter mit Wasser befüllt und von dort wieder abgegeben. Hier geht es vor allem um den reibungslosen Befüllvorgang durch den 2. Zug. Auch diese Station in Kuventhal hat viele Erkenntnisse erbracht und Grundlagen aufgefrischt.

Eine dritte Station befand sich in Wenzen. Dort ging es um das Atemschutzkonzept und im Einzelnen um die Fragen „Wie läuft das Arbeiten an der Atemschutzsammelstelle ab?“ und „Wie gehen die Trupps vor?“. Die einzelnen Trupps haben dort nicht nur Atemschutz getragen, sondern auch ihr Fachwissen vertieft. Gerade unter Atemschutz müssen alle Handgriffe sitzen und sicher sein.

Nach der Verpflegung folgte die erste Einsatzübung, die in Wenzen Am Hils beim Gestüt Chrymont stattgefunden hat. Ziel war es, dort die Wasserförderung über lange Wegstrecke, in diesem Fall über 2,5 km, aus der Ortschaft Wenzen aufzubauen. Um den Aufbau der Wasserförderstrecke kümmert sich der 3. Zug der FB1. Unser TLF hat mit dem 2. Zug einen Wasserpendelverkehr aufgebaut, der auch aus der Ortschaft Wenzen kommt.

Im Anschluss an die Übung wurde dann die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt, ehe es dann in die Unterkunft in Wenzen ging. Dort wurde dann durch den 4. Zug gut verpflegt. Danach konnten wir mit der gesamten FB1 den Abend nett ausklingen lassen.

Am Sonntagmorgen wurde dann nach dem Frühstück eine weitere Einsatzübung durchgeführt. Diese führte die FB1 zu den Kameraden aus Greene an die Domäne bzw. zur Firma Agravis. Dort wurde den Kameraden noch einmal alles abverlangt. Neben einem Innenangriff und dem Aufbau der Wasserförderstrecke aus der Leine wurde ein PKW-Unfall abgearbeitet. Auch dort konnte wieder bewiesen werden, wie schlagkräftig die Gruppen sind. Insgesamt konnte man auf ein tolles Wochenende zurückblicken.

Gegen 15:00 Uhr war dann die Einsatzbereitschaft im Standort wiederhergestellt.

 

Jugendfeuerwehr sichert den Schulweg

„The same procedure as every year“, so oder so ähnlich begrüßen sich die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Markoldendorf jedes Jahr aufs Neue in den Sommerferien. Ein besonderer Dienst wird dann immer durchgeführt.

Im Rahmen der vier Kernaufgaben der Feuerwehren legt die Jugendfeuerwehr das Wort „Schützen“ so aus, dass die jungen Kameraden den Schulweg ein Stückchen sicherer machen bzw. die Autofahrer darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Schulzeit wieder begonnen hat. Mit den Schildern der Verkehrswacht „Tempo Runter - Schule hat begonnen“ macht man den Teilnehmern im Straßenverkehr noch mal deutlich, dass die jüngsten Verkehrsteilnehmer wieder unterwegs sind. Die Idee hinter dieser Maßnahme, dass die Jugendfeuerwehr die Plakate aufhängt, ist ganz einfach. Schließlich möchte man damit den jungen Brandschützern schon zeigen, worauf es im gemeinschaftlichen Leben ankommt.

Besonders aufpassen müssen die Verkehrsteilnehmer zu den Schulwegzeiten morgens zwischen 7:30 Uhr und 9:00 Uhr sowie mittags ab etwa 12:00 Uhr. Die größte Unfallgefahr besteht allerdings beim Nachhauseweg, da die Kinder dann geistig erschöpft sind, aber Bewegung brauchen. „Sie spielen und rennen also im Straßenverkehr, ohne immer an alle Regeln zu denken. Hier ist dann der Autofahrer gefordert, sich auf ein solches Verhalten vorzubereiten und entsprechend zu reagieren“, betonen die Kollegen der Verkehrswacht und der Polizei.

Die Jugendlichen vor einem der Plakate
Ortseingan von Dassel kommend
Aktiv beim aufhängen
Die Plakate sollen auf die Jungen Verkehrsteilnehmr hinweisen
An der Scheune
Auch Privatpersonen unterstützen uns bei dieser Aktion

Hier ist jeder aktiv gefordert, einen rücksichtsvollen Fahrstil an den Tag zu legen. Dass besonders die Jüngsten – die Schulanfänger – gefährdet sind, liegt auf der Hand. „Üben, üben, üben“, rät die Feuerwehr Markoldendorf allen Eltern. Sie sollten mit ihren Kindern den Weg zur Schule auch jetzt noch, kurz vor dem ersten Schultag am Samstag, trainieren und auf Gefahrenstellen aufmerksam machen. Auch die Kontrolle sei wichtig, erklärt Stahlmann, denn durch neue Freunde könne es schon nach kurzer Zeit zu Abweichungen vom eingeübten Schulweg kommen. Dieses Verhalten kenne man ja noch von sich selbst. Außerdem sei es wichtig, ein vorbildliches Verhalten zu zeigen. „Die Kinder merken genau, ob die Eltern sich auch an die Regeln halten“, sagt der Jugendfeuerwehrwart. Man solle zudem darauf verzichten, die Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, da Routine und sicheres Verhalten nur durch regelmäßiges Gehen entstehe.

Eine zusätzliche Gefahr bietet ein Blick auf das Smartphone. Bei Tempo 40 beispielsweise kann das den Bremsweg auf rund 80m verlängern. Eine gefährliche Distanz, mit der die jungen Teilnehmer im Straßenverkehr nicht rechnen und auch manch Erwachsener erstaunt ist.

Allen Erstklässlern wünschen wir einen guten Start in die Schulzeit, allen anderen Schülern ein erfolgreiches Schuljahr 2019/2020.

Dienstabend Vegetationsbrandbekämpfung

Am vergangenen Dienstag stand bei uns der erste Dienstabend nach der Sommerpause auf dem Plan. Den Einstieg in das Dienstgeschehen nutzten wir, um auf die aktuellen Temperaturen oder aber auch die Trockenheit einzugehen. Schließlich konnte man vor 44 Jahren sehen, wohin eine langanhaltende Trockenheit bei den Heidebränden führte.

Im Rahmen des Ausbildungsdienstes wurde auf die Freiflächenbrandbekämpfung eingegangen. Explizit sollte es auf ein Stoppelfeld gehen. Neben der neubeschafften Waldbrandeinsatzkiste sollten auch verschiedene Vorgehensweisen geschult werden.

Aus dem TLF wurde ein Löschangriff aufgebaut, der zur Brandbekämpfung dienen sollte. Hier entschloss man sich, die Angriffsvariante zu wählen und aktiv das Feuer zu bekämpfen. Mittels zwei D-Rohren wurde dieses erreicht. Parallel dazu wurden die Feuerpatschen bereit gelegt, um gegebenenfalls mit diesen die Brandbekämpfung zu unterstützen.

Das HLF hat die Variante Verteidigung gewählt und das Feuer von einem Maisschlag fern gehalten bzw. die Ausbreitung des Freiflächenbrandes verhindert.

Gemeinsam konnte man so an Feinheiten pfeilen und neue Varianten erarbeiten. So wurde unter anderem auch das Verlängern der D-Leitungen ab dem Verteiler geübt, um zu sehen wie viel Zeit dieser Umbau in Anspruch nimmt und wie er effektiv vorbereitet werden kann.

Erstaunt waren wir über die verlängerte Einsatzzeit. Durch den Einsatz der zwei D-Rohre könnte man mit den 3.000 L Wasser des TLF einen Löschangriff durchführen, der eine Einsatzzeit von rund 15 – 20 Minuten hat, ehe das Wasser verbraucht wäre. Hier konnte man also klare Vorteile sehen, die den Einsatz der Waldbrandeinsatzkiste samt Material rechtfertigt.

Auch für die eingesetzten Gruppenführer konnte man festhalten, dass die gewählten Einsatztaktiken oder Fahrzeugaufstellungen kontrovers diskutiert wurden, man sich aber einig war, dass alle Maßnahmen ihre Einsatzwirkung nicht verfehlt hätten.

Bedanken möchten wir uns bei Familie Reier, die ihr Stoppelfeld zur Verfügung gestellt haben, um diese Einsatzübung durchführen zu können. Für uns ist es wichtig, realitätsnah üben zu können, um unsere Einsätze effektiv und sicher durchführen zu können.